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Damen 1

Formfehler bringt Spannung zurück

24.02.2019 08:44
RHEINHESSEN - Die unerwartete Nachricht kommt bei Werner Ostendorf anders an, als man es vermuten würde. Dass die Volleyballerinnen der TSVgg Stadecken-Elsheim im Nachhinein die drei Punkte für das 0:3 verlorene Regionalliga-Spiel gut geschrieben bekommen, weil sich Eintracht Frankfurt einen folgenschweren Aufstellungsfehler (Libera als Feldspielerin) geleistet hat, „bedauere ich zutiefst“, betont der Volleyballtrainer. „Erstens ist uns das gar nicht aufgefallen und zweitens hält sich meine Freude über die Gutschrift wirklich sehr in Grenzen, weil wir wirklich verdient verloren haben“, sagt Ostendorf.
 
Klar, der Spannung an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest sei die Ergebniskorrektur von Staffelleiter Heiner Schößer zuträglich. Die Stadeckerinnen liegen nun wieder drei Zähler hinter Tabellenführer TSG Bretzenheim. „Eigentlich war Bretzenheim durch“, sagt Ostendorf, „jetzt werden wir versuchen, die Sache bis zum Schluss spannend zu gestalten“. Das sei in Anbetracht der schwierigen Personalsituation schwer genug. Schon das Samstagmatch bei den engagierten Talenten des VC Wiesbaden III sei eine echte Prüfung für den Tabellenzweiten.
 
Puffer schrumpft von sechs auf drei Punkte
 
Beim Tabellenführer wiederum löst die Nachricht des Stadecken-Elsheimer Erfolgs am Grünen Tisch ebenfalls keine Freudensprünge aus. „Das ist schon ein bisschen ärgerlich“, gesteht Katrin Bohrmann, die Spielführerin der TSG Bretzenheim. Der Puffer von sechs Punkten auf die Verfolger habe sich deutlich besser angefühlt, die Spannung an der Spitze brauchen die Bretzenheimerinnen nicht. „Aber wir können es nicht ändern und bleiben trotzdem optimistisch, weil wir es ja selbst in der Hand haben“, sagt Bohrmann. Vier Spiele verbleiben, vier Siege werden angepeilt – der erste am Samstag (19.30 Uhr) gegen die HTG Bad Homburg, „ein recht starker Gegner mit starken Aufschlägen“. Die Bretzenheimerinnen haben sich darauf eingestellt, wollen trotz dünner Personaldecke nichts dem Zufall überlassen. „Wir sind jetzt schon so lange an der Spitze“, sagt Bohrmann, „natürlich wollen wir auch nach den vier Spielen dort oben sein“.

Von Henning Kunz

Quelle:  Allgemeine Zeitung, 24.02.2019

Zuletzt geändert am: 24.02.2019 um 10:50

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